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Manuka-Honig: Wirkung, Anwendung und Kaufhinweise

Manuka-Honig stammt aus den Blüten der Südseemyrte, die vor allem in Neuseeland wächst. Schon die Māori nutzten diese Pflanze als Heilmittel. Heute ist Manuka-Honig weltweit bekannt und wird wegen seiner besonderen Wirkung geschätzt.

Was macht Manuka-Honig so besonders?

Der wichtigste Inhaltsstoff ist Methylglyoxal (MGO). Dieser entsteht aus Dihydroxyaceton (DHA), das in den Blüten vorkommt. Je höher der MGO-Gehalt, desto stärker die antibakterielle Wirkung. Auf jedem echten Manuka-Honig-Glas ist der MGO-Wert angegeben.

Medizinischer vs. normaler Manuka-Honig

Wichtig: Babys unter 12 Monaten dürfen keinen Honig essen – auch keinen Manuka-Honig.

Anwendung von Manuka-Honig

Temperatur beachten

Bei Temperaturen über 65 °C verliert Manuka-Honig einen Teil seiner wertvollen Wirkstoffe. Deshalb sollte er nicht in kochend heiße Getränke gegeben werden.

Tipps für den Kauf

Fazit

Manuka-Honig ist ein besonderes Naturprodukt. Dank seines MGO-Gehalts wirkt er antibakteriell und antioxidativ. Ob als Genussmittel, in der Hautpflege oder in steriler Form bei Wunden – er bietet vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Wer Manuka-Honig kaufen möchte, sollte unbedingt auf den MGO-Wert und die Herkunft achten.